Nachhaltige Landnutzung, Natur und Umweltschutz

"Erlebnis Biene - Bienen erleben"

Mit diesem Umweltbildungsprojekt des Imkervereins Neustadt/Aisch soll auf dem Gelände des Lehrbienenstandes bei Diebach die Bevölkerung für das Thema Bienen begeistert werden. Mit Obstbäumen, einer Bienenweide, Hummelkästen und artgerechten Bienensäulen werden die interessanten Nützlinge gezielt in den Garten gelockt. Führungen, Informationstafeln und moderne Umweltbildungsmaterialien zeigen Besuchern, wie sie mit einfachen Mitteln selbst die kleinen Helfer schützen und unterstützen können. Durch Mitgestaltungsaktionen wurden die Bürger in den

Entstehungsprozess einbezogen - so sind die Bienenkästen beispielsweise von Kindern bemalt worden. Workshops und Führungen für verschiedenen Zielgruppen ermöglichen Austausch und Zusammenhalt in der Bevölkerung. Das Projekt setzt

mit seinen Inhalten ein Zeichen für den Natur- und Umweltschutz und fördert aktiv umweltgerechtes Handeln.

Im Mai 2018 wurde das Projekt eingeweiht. - ABGESCHLOSSEN!



Kultur, Freizeit und Tourismus

"LAG-Wanderpublikation für den Aischgrund"

- Träger Lokale Aktionsgruppe Aischgrund

Auf 60 Seiten werden - neben weiteren Hintergrund-Informationen - 25 Wandertouren beschrieben, verteilt auf
die 20 Mitgliedsgemeinden der LAG - von Gallmergarten bis Adelsdorf. Es handelt sich allesamt um Rundwege, die sich an einem Tag oder Nachmittag laufen lassen. Jede Tour wird auf zwei übersichtlichen Seiten kurz charakterisiert, der Wegverlauf auf einer Detail-Karte abgebildet, ein Infokasten fasst die wichtigsten Daten wie Startpunkt, Länge, Gehzeit, Verkehrsanbindung
kompakt zusammen. Den meisten Beschreibungen sind Höhenprofile beigefügt. Schöne Farbfotos zeigen markante
Besonderheiten. Eine eingelgte Übersichtskarte ergänzt das Heft. 15.000 Exemplare hat die LAG Aischgrund Mitte 2018 drucken lassen. Bewusst wurde eine hochwertige Ausstattung mit Ringbindung gewählt. Kosten insgesamt rund 29.000 Euro. LEADER-Mittel 14.500 Euro.
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"Virtueller Rundgang für behindertengerechten Museumsbesuch"

- Träger Geschichts- und Heimatverein Neustadt

Das Museum im Alten Schloss in der Kreisstadt wird auch von vielen Busgästen besucht, unter denen immer wieder ältere oder gehbehinderte Menschen sind, die es oft nicht schaffen, die verwinkelten Treppen in dem alten Gebäude mit seinen vier Etagen zu besteigen. Für diese wichtige Besuchergruppe wird ein qualitativ hochwertiger Film über einen Museumsrundgang gedreht, ein großer Bildschirm angeschafft und in einem bereits vorhandenen bestuhlten Vorführraum installiert. Die Projektumsetzung wird für Herbst 2018 angepeilt. Zuschuss von LEADER rund 7.000 Euro


"Streuobstoffensive Burgbernheim"

Mit einer Neuaufstellung im Bereich "Streuobst" möchte die Stadt Burgbernheim dieses alte Kulturgut wieder mehr in den aktuellen Fokus bringen. In diesem LEADER-Projekt soll zunächst eine sinnvolle Basis für die Vermarktung rund ums Streuobst geschaffen werden. Mit Hilfe einer Kommunikationsstrategie wird diese erarbeitet und darauf aufbauend werden verschiedene Maßnahmen sukzessive umgesetzt. Mit Ortseingangstafeln und einer ausführlichen Broschüre zum Thema Streuobst in einheitlichem Design wird die Bedeutung der Streuobstwiesen und -erzeugnisse betont. Autobahntafeln an der A7 machen zusätzlich eine breite Öffentlichkeit auf die kulturträchtigen Streuobstbelange aufmerksam. Sensibilisierung innerhalb der Bevölkerung für das Thema und der zukünftig nachhaltige und gewissenhafte Umgang mit den Beständen

sollen Kernziele des Projekts sein, um den Fortbestand zu sichern. Burgbernheim weist mit über 30.000 Streuobstbäumen eine überdurchschnittlich hohe Stückzahl auf, was auch sehr deutlich den historischen Hintergrund dieses landschaftsprägenden Elements in dieser Region aufzeigt.


"Nachbildung der Gedenksteins 'Spinnerin' bei Westheim"

In der Nähe eines Wäldchens oberhalb von Westheim (Gemeinde Illesheim) ist ein neues Denkmal entstanden, das von einer alten Sage aus der Zeit vor dem Dreißigjährigen Krieg handelt. Deren Hauptperson ist eine junge Magd, Apollonia Hufnagel, die hier im Wald beim "Teufelsgraben" um das Jahr 1616 unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen sein soll. Seit mehreren Jahrhunderten erinnert ein Flurdenkmal „Die Spinnerin“ an dieses Ereignis. Es steht allerdings an einer Stelle, die schwer zugänglich ist (militärisches Sperrgebiet). Um die interessante Geschichte der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, hat die Gemeinde Illesheim eine Nachbildung des Denkmals fertigen lassen und an einem neugestalteten Platz errichtet, der an einem Wanderweg liegt (Roter Flieger). Eine Informationstafel erzählt die Geschichte der Spinnerin, Bänke und neuegepflanzte Bäume laden zum Verweilen ein. - ABGESCHLOSSEN!


"Brunnen Sichartshof"

Im Sichartsgrund zwischen Uehlfeld und Fetzelhofen befand sich bis in die Mitte des 19.Jahrhunderts der Sichartshof, ein kleiner Weiler mit Schäferei und einem Schloss. Übrig geblieben ist davon nur noch ein Brunnenschacht, der in den 70er

Jahren vom Eigentümer freigelegt und mit Betonsteinen und Gitter gesichert wurde. Die Gemeinde Lonnerstadt möchte mit LEADER-Mitteln dieses kulturhistorische Zeugnis wiederherstellen und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Der Brunnenschacht wird gereinigt, nach oben verlängert und überdacht. Eine Informationstafel soll den Wanderer über die Geschichte des Ortes und die Besonderheiten des Brunnes informieren. Durch die Installation einer Sitzgruppe ist der Besucher gleichsam zum Verweilen eingeladen. Mit diesem Projekt wird nicht nur ein kulturhistorisches Zeugnis erhalten und die Freizeitinfrastruktur der Region aufgewertet und bereichert, sondern auch eine Sensibilisierung der Bevölkerung zum Thema Umweltschutz erreicht. Das Projekt wird unterstützt durch aktive Beteiligung engagierter Bürger der Ortsteile Mailach und Fetzelhofen.


"Aufwertung der touristischen Infrastruktur Gallmersgarten"

Gallmersgarten kann mit kulturgeschichtlichen Sehenswürdigkeiten aufwarten: Ein rund 5.000 Jahre alter Statuenmenhir, der steinerne Ötzi, den man im Zuge von Bauarbeiten 2014 zufällig entdeckte, ist etwa 1,10 m hoch und gilt als „Bayerns älteste Großplastik“. Das Original wird im Gollauchgau-Museum in Uffenheim ausgestellt, am Fundort jedoch wurde eine LEADERgeförderte  Kopie der frühgeschichtlichen Skulptur mit Informationstafel errichtet. Auch das Geburtshaus von Christel Schmid (Mitbegründerin des Ordens „Communität Casteller Ring“) befindet sich in Gallmersgarten; vor diesem informiert eine Gedenkstele über ihr Leben. Diese neuen Installationen sowie alle weiteren Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten der Gemeinde werden auf einer doppelseitigen Informationstafel am Bahnhof dargestellt; sie bietet den Besuchern einen Überblick über das touristische Angebot in Gallmersgarten. Zum Mitnehmen gibt es die Informationen auch auf einem Flyer, der ebenso im Rahmen des LEADER-Projekts entanden ist. Träger ist die Gemeinde Gallmersgarten.

Am 29. Juli 2018 wurde bei einem Festakt die kunstvolle Nachbildung des Menhirs enthüllt - durch Bürgermeister Emil Kötzel, den Uffenheimer Bildhauer Norbert Hettmer und Martin Nadler vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege (auf dem Foto von links). - ABGESCHLOSSEN!


"Besucherlenkung und-Information im Weinort Ipsheim"

Um Besucher über die touristischen Besonderheiten des Weinortes zu informieren und die Ansässigen anzuregen die vielfältigen Angebote zu nutzen, will der Markt Ipsheim spezielle Marketingmaßnahmen im Ort verwirklichen. Geplant sind Infotäfelchen an wichtigen Bauwerken, auf die die Bezeichnung des Gebäudes, das Baujahr sowie weitere wichtige Informationen und ein QR-Code aufgedruckt sind. Ein weiterer Projektbestandteil sind Begrüßungsschilder am Ortseingang sowie Hinweisschilder zu Veranstaltungen wie etwa dem beliebten "Weinfest" oder dem "Wein-Wander-Tag". Ein ausführlicher Prospekt wird Hinweise auf Sehenswürdigkeiten und historische Informationen geben sowie eine Übersichtskarte beinhalten. Bewilligt wurde eine Förderung von 5.618,46 Euro. Ziele des Projekts sind unter anderem die Stärkung der regionalen Identität und Verbesserung des Lebensumfeldes der Ortsansässigen. Ebenso wird ein Beitrag zur

Wertschöpfung durch Steigerung der Gästezahlen geleistet. Als Projektpartner treten neben dem Markt Ipsheim ansässige Bürger, der Weinbauverein sowie örtliche Gastronomie-, Weinbau- und Wirtschaftsbetriebe auf. Der malerische Weinort kann durch diese Maßnahmen seine Attraktivität in der Region steigern und lockt Tagestouristen. - ABGESCHLOSSEN!


"Inwertsetzung der historischen Schmiede in Neustadt a. d. Aisch"

- Träger Familie Köstner

Ein sehr interessantes Projekt der Familie Köstner aus Neustadt wurde im Oktober 2016 von der Förderstelle in Uffenheim bewilligt und im Oktober 2018 abgeschlossen. Seit den 60er Jahren lag die historische Schmiede - Keimzelle des heutigen Familienkonzerns - im Dornröschenschlaf und konnte auch mit Hilfe der Fördersumme von zirka 7.000 Euro " wachgeküsst" und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Hierfür wurde zunächst die vielfältige Austattung professionell inventarisiert, die Beleuchtung verbessert, eine Vitrine aufgestellt, ein Faltblatt und Schautafeln gefertigt. Damit ermöglicht die alte Köstner-Schmiede Besuchern im Rahmen von Gruppen- und Stadtführungen eine eindrucksvolle Zeitreise in den Alltag des Schmiedehandwerks der Nachkriegszeit. Anstoß für die Bewahrung und Inwertsetzung dieses original erhaltenen Objekts der Handwerks- und Industriegeschichte gab am Tag des offenen Denkmals 2015 das große Interesse der Besucher an diesem Kleinod. Angesprochen werden sowohl ältere Besucher, die sich durch das Anschauungsmaterial in ihre Jugendzeit zurückversetzt fühlen, als auch Jüngere, die dadurch Einblick in das Leben früherer Zeiten gewinnen. Dass eine Handwerkerstube mit ihrer gesamten Ausstattung an ihrem original Standort in ihrer ursprünglichen Behausung besichtigt werden kann, ist bisher in der Region eine Ausnahmeerscheinung. Fachlicher Austausch und Abstimmung erfolgten vor allem mit dem Geschichts- und Heimatverein Neustadt, der Landesstelle für nichtstaatliche Museen und der LAG Aischgrund. Seit Herbst 2018 ist es möglich, über die Mussen im Alten Schloss eine Schmiedeführung zu buchen (Telefon 09161-66 20 905) ABGESCHLOSSEN!


"Erfassung (historischer) Kulturlandschaften"

Im Rahmen eines Kooperationsprojekts hat sich die LAG Aischgrund mit der LAG Südlicher Steigerwald und 11 weiteren LAGn zusammengetan, um kulturgeschichtlich relevante und denkmalgeschützte Landschaftsbestandteile und Besonderheiten für die Nachwelt zu sichern. Geplant ist die Installierung eines Projektmanagements auf drei Jahre. Es soll eine bayernweit einzigartige Datenbank entstehen zur Erfassung historischer Kulturlandschaften, die durch Ehrenamtliche aufgenommen werden. Mittels Workshops und Fachvorträgen zu verschiedenen Themenbereichen werden die ehrenamtlichen Datenerfasser geschult. Durch Erstellung einer Homepage und eines Infoflyers wird eine breite Öffentlichkeit erreicht. Dieses Kooperationsprojekt stärkt die regionale Identität sowie die interkommunale Zusammenarbeit. Es wird in der Bevölkerung ein Bewusstsein geschaffen für die Vielfalt und Besonderheit der Naturräume und Kulturlandschaften und regt somit den Erhalt und Schutz dieser Landschaftsformen an.

Siehe: https://projekt-hist-kulturlandschaft.jimdo.com/


"Geschichte erleben - Sport und Spiel an der Lutherhöhe"

- Träger Markt Mühlhausen

 Die Lutherhöhe ist eine markante Parkanlage, die das Dorf mit dem Siedlungsgebiet verbindet. Es gibt einen alten Baumbestand (drei 200 Jahre alte Luther-Eichen und weitere Bäume), ansonsten wurde das Areal in den letzten Jahren nicht weiter genutzt. Mit Hilfe von LEADER möchte die Gemeinde die Anlage neu gestalten und zu einem kleinen Erholungspark ausbauen, unter anderem mit Sitz- und Ruhebänken, einer Infotafel, Spielgeräten – für alle Altersgruppen, einen „Philosophenweg“, bei dem Sinnsprüche auf kleine Täfelchen geschrieben sind. Die Anregung zur Neugestaltung kam aus der Mühlhausener Bürgerschaft.

 



Demographie, Stadt- und Dorfentwicklung

"Ausstattung Langhaus Saxen und Einbindung ins Freizeitwegenetz"

Ein Zuschuss von 21.840 Euro wurde für die Ausstattung des Dorfgemeinschaftshauses in einem Ortsteil der Gemeinde Diespeck gewährt. Das Haus mit kulturhistorischem Bezug dient der Dorfgemeinschaft als Begegnungsstätte und der Öffentlichkeit als Einblick in die Geschichte der Region. Die Integration des naturbelassenen, nahe gelegenen Hutestein-Wegs, der im Frühjahr 2017 ausgewiesen werden soll, trägt zu einer Bereicherung und Attraktivitätssteigerung des Freizeitwegenetzes im Aischgrund bei. Mit dem Projekt wird die regionale Identität gestärkt, indem die Gründungsgeschichte des Ortes aufgearbeitet und durch Darstellung der typischen Gebäudeform der Vorfahren erlebbar gemacht wird. Es ist ein Begegnungsraum für Jung und Alt entstanden, der auch den Zusammenhalt der Jugendlichen und die Identifikation mit ihrem Wohnort festigen soll. Durch die tatkräftige Unterstützung der Bürgerschaft konnte nur etwa viereinhalb Monate nach

Antragstellung schon die Einweihung des Dorfhauses gefeiert werden. - ABGESCHLOSSEN!


"Mein Bewerbungsvideo"

Das Kooperationsprojekt des Vereins zur Förderung der Staatlichen Berufsschule im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim und des Fördervereins des BSZ Scheinfeld richtet sich an Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund. Im Rahmen eines Kurses arbeiten die Jugendlichen an einem Videoprojekt, dessen Ergebnis ein Bewerbungsvideo für jeden Teilnehmer sein wird. Exkursionen in regionale Unternehmen informieren die Jugendlichen über betriebliche Ausbildungen und ihre Anforderung. Ziele des Projekts sind unter anderem die Persönlichkeitsstärkung der Jugendlichen, die Verbesserung ihrer Ausbildungschancen und die Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Als kooperierende LAGn unterstützen die LAG Südlicher Steigerwald und die LAG Aischgrund das Projekt.


"Barrierefreie Begegnungsstätte "Café Lebenswelten"

Die WAB Kosbach hat im Stadtzentrum von Höchstadt/Aisch ein leer stehendes Geschäftshaus erworben und plant im Erdgeschoss den Aufbau einer offenen, barrierefreien Begegnungsstätte in Form eines Cafés mit Kulturprogramm und Angeboten speziell für benachteiligte Bevölkerungsgruppen. Das "Café Lebenswelten" bietet Arbeitsplätze für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Beschäftigungsmöglichkeiten für Asylbewerber sowie einen entschleunigten Treffpunkt für unterschiedlichste Bevölkerungsgruppen. Veranstaltungen, Vorträge und Ausstellungen, sowie Schulungen und Workshops im Café bereichern das kulturelle Angebot der Stadt. Mit der Ausrichtung auf ein sehr breites Spektrum an Zielgruppen ist dieses Projekt ein Beispiel von gelebter Integration und Inklusion. Als erstes barrierefreies Café in Höchstadt hat es innovativen Charakter und mit seinen vielseitigen Angeboten erreicht es die Verknüpfung zwischen Kultur und Sozialem. 180.822€ wurden im Rahmen des LEADER-Förderprogramms bewilligt. - ZURÜCKGEZOGEN!!!


"Mobile Bühne im Kolbanwesen"

- Träger Gemeinde Gutenstetten

Für einen Anbau des historischen „Kolbanwesens“ in Gutenstetten, dessen Gebäude und Außenanlagen, anderweitig gefördert werden (ELER, Dorferneuerung), will die Gemeinde eine mobile Bühne anschaffen, die auch in den Ortsteilen eingesetzt werden kann. Zudem sind Verbesserungen beim Schall und der Lichttechnik geplant. Die Bühne kann von den Vereinen ausgeliehen und in den Dorfhäusern, z.B. in Bergtheim, genutzt werden. Für das Kolbanwesen hat ein sehr aktiver Arbeitskreis aus Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde bereits Konzerte, Lesungen und andere Veranstaltungen auf der Bühne für 2018/2018) geplant. Zuschuss von LEADER rund 6.000 Euro.


"Barrierefreie Bücherei im neuen Rathaus"

- Träger Markt Uehlfeld

 In einem neu zu errichtenden Trakt im Rathaus Uehlfeld (ehemalige Molkerei), das derzeit umgebaut wird, soll eine offene barrierefreie Bücherei entstehen. Gefördert werden soll über LEADER die Ausstattung, die zum Betrieb der Bücherei notwendig ist, also Regale, Tische, moderne EDV-Technik mit Computern, Beamer, auch eine Teeküche. Die Umsetzung ist Ende 2019 vorgesehen, weil die Räume noch nicht gebaut sind. Gegenwärtig ist die Bücherei in einem Gebäude im Ort (Kunststückhaus) untergebracht. In den neuen Einrichtung sollen auch Lesungen mit örtlichen Autoren stattfinden und Veranstaltungen. Die Räume können erweitert und verbunden werden mit dem Bürgersaal, die Terrasse lässt sich bestuhlen. Zuschuss von LEADER rund 60.000 Euro.



Öffentlichkeitsarbeit

"Neues LAG-Regional-Journal "Aischblicke"

Mit dem Projekt zielt die LAG Aischgrund auf die Überwindung einer mitten durch den Aischgrund verlaufenden, unsichtbaren Grenze. Die LAG plant ein landkreisübergreifendes, qualitätsvolles Journal für die gesamte LEADER-Region herauszubringen, um in regelmäßigen Abständen über LAG-Projekte, Regionalentwicklung, Kulturelles, Veranstaltungen und Menschen im Aischgrund zu berichten. Bisher verhindert die Zugehörigkeit des Aischgrunds zu verschiedenen Landkreisen eine umfassende Berichterstattung über die Gesamtregion. Die neue Zeitschrift wird zweimal jährlich erscheinen und in alle Haushalte des LAG-Gebiets geliefert. So werden alle Bürger im Aischgrund erreicht und dazu animiert, selbst an der Gestaltung ihrer Heimat teilzuhaben und Projekte auf den Weg zu bringen.


"Kooperationsprojekt Jüdische Spuren in Mittelfranken"

Daran betiligen sich neben der LAG Aischgrund drei weitere Aktionsgruppen. Das Projekt umfasst mehrere Projektteile. Eine Reihe von Gemeinschaftsmaßnahmen soll eine Bestandsaufnahme der verbliebenen jüdischen Zeugnisse in den vier Partnerregionen ermöglichen und zur Bewusstseinsbildung der Bevölkerungen beitragen. Vorgesehen sind unter anderem die Besichtigung von „jüdischen Einrichtungen“ im Rahmen von Exkursionen in den vier Partnerregionen (2019, eine davon im Aischgrund) und die Erstellung einer gut 100-seitigen Publikation. Als Auftaktveranstaltung ist der Besuch des jüdischen Museums in Fürth mit Führung und anschließendem Gespräch am 9. November 2018 geplant.

 

Zwei weitere Teilprojekte in Ickelheim und Uehlfeld steuert der Aischgrund zu dem mittelfränkischen Gemeinschaftsprojekt bei.



Lokale und überregionale Zusammenarbeit

"Radwegekonzept im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim"

Ein Kooperationsprojekt von LAG Aischgrund, LAG Südlicher Steigerwald, Tourismusverband Steigerwald und dem Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windheim sowie sieben LAG-Kommunen im Landkreis Erlangen-Höchstadt beinhaltet die Erstellung eines umfassenden Radwegekonzepts. Federführender Projektträger und Koordinator ist der Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windheim. Erstmals soll das regionale Radwegenetz von zentraler Stelle zum Zweck einer nachhaltigen und umfangreichen Qualitätssicherung koordiniert und überarbeitet werden. Zu den Projektinhalten zählen unter anderem die Überarbeitung und Systematisierung des bestehenden Radwegenetzes, die Vernetzung der Routen untereinander ebenso wie mit benachbarten Gebietskörperschaften und die Verbesserung der bestehenden Kartographie, der Wegweisung und der Rast- und Informationsstruktur. In einem weiteren Schritt ist die einheitliche Beschilderung im FGSV-Format geplant. Als Schnittstelle zwischen Fachbüros, Gemeinden, Bürgern und Behörden fungiert der Radwegebeauftragte, der als Ansprechpartner zum Thema Radwege im Landkreis zur Verfügung steht. Er hat sein Büro in der Tourist-Information des

Landkreises Neustadt/Aisch-Bad Windsheim in Scheinfeld.


"Öffentlichkeitsarbeit und Ausstattung der FabLabs Neustadt/Aisch und Fürth"

Mitmachen und auf hohem technischem Niveau selbst tätig werden, ist erklärtes Ziel der neuen "FabLabs" (fabrication laboratory). Im Rahmen eines Kooperationsprojekts von LAG Aischgrund und LAG Region Landkreis Fürth wurde den FabLabs im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim und im Landkreis Fürth eine Zuwendung in Höhe von 17.751,22€ für gemeinsame Maßnahmen der umfangreichen Öffentlichkeitsarbeit bewilligt. Unter anderem soll eine gemeinsame Datenbank erstellt werden, eine 20-seitige Broschüre, die einen Überblick über die technische Ausstattung der Labore geben soll sowie eine eigene Homepage für jedes der Labore, die aber durch eine gemeinsame Start- und Infoseite verbunden sein wird. In zwei weiteren Teilanträgen haben beide Labore weitere Zuwendungen für die Erweiterung ihrer technischen

Ausstattung beantragt. Mit der Anschaffung eines Laser-Cutters, einer CNC-Fräse, einer Dreh-Fräse, 5 Monitoren und 5 Lizenzen für 3D-Programme können die bislang gemieteten Leihgaben zurückgegeben und das Angebot des Labors in

Neustadt/Aisch deutlich aufgewertet werden. Diese Art der Projektarbeit ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung interregionaler Vernetzung und Zusammenarbeit. Diese Projekte ermöglichen allen Mitbürgern Zugang zu neuen

Technologien.


"Kooperationsprojekte Mühlenerlebnis Mittelfranken"

Teil 1: Gemeinsame Maßnahmen

Neben dem Aischgrund beteiligen sich die LAG Romantisches Franken als federführende LAG sowie LAG Landkreis Fürth an dem Projekt. Die gemeinsamen Maßnahmen sehen eine Wanderausstellung vor, eine Publikation mit Karte, wo die Mühlenstandorte der drei Regionen eingezeichnet sind, ein Konzept zur erlebnispädagogischen Vermittlung von Mühlen und diverse Aktionen, Veranstaltungen, Vorträge in den Partnerregionen.

 

Teil 2: Einzelprojekt: Mühlen-Infotäfelchen im Frezeizeitwegenetz

Anbringung von kleineren Tafeln in der Nähe der Mühlenanwesen, die über die jeweilige Mühle informieren (Geschichte, Funktion, heutige Nutzung u.a.). Angesprochen werden Gemeinden und Mühlen, die an einem Freizeitweg liegen. Wenn der Antrag bewilligt ist, wird die LAG die Gemeinden anschreiben. Es kommen entlang der Aisch gut 50 Mühlen (auch ehemalige, nicht mehr existierende) in Frage, von denen erfahrungsgemäß etwa die Hälfte mitmachen dürfte. Beantragter Zuschuss von LEADER für Teil 2 rund 9000 Euro.